Über uns

EPECS ist bei der Handelskammer Zuid Limburg als gemeinnützige Stiftung nach niederländischem Recht registriert, die den Bürgern der EU eine Stimme geben möchte. Wir sind davon überzeugt, dass die Bürger die Basis der EU sind und daher in die EU einbezogen werden sollten. Indem wir diesen Bürgern maßgeschneiderte Lösungen anbieten und ihre Stimme in verschiedenen Netzwerken und Partnerschaften zu Gehör bringen.

Allgemeines Wahlrecht

Das allgemeine Wahlrecht in der EU ist die Grundlage für die Organisation der EU. Das Europäische Parlament wird einmal alle fünf Jahre gewählt. Das ist eine gute Basis. Um das Zugehörigkeitsgefühl zur EU zu stärken, ist es notwendig, dass die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, die Entwicklungen in der EU bei allen möglichen Themen, die sie betreffen, gleichzeitig und strukturell aktiv zu beeinflussen. Andererseits ist es wichtig, dass sie herausgefordert werden, selbst Verantwortung zu übernehmen, allein und gemeinsam, um dieser Bürgerschaft Substanz zu verleihen. Das allgemeine Wahlrecht ist ein kostbares Gut.

Bürgerrechte

Es ist auch wertvoll, dass innerhalb der EU jeder vor dem Gesetz in jedem Land gleich ist. Diskriminierung aufgrund von Rasse, Geschlecht oder Religion ist nicht erlaubt. Diese Bürgerrechte sind hart erkämpft. Um sie am Leben zu erhalten, müssen die Bürger das Gefühl haben, dass sie wichtig sind. In den kommenden Jahren wird die Bürgerbeteiligung in zahlreichen Bereichen mit Leben gefüllt. Von niedrig bis hoch und auf allen Ebenen. Von der Straße, dem Viertel und der Stadt bis zur Region, dem Bundesland, der Euroregion, dem Land und natürlich der EU. Die Bürger sind kompetent. Ihr Beitrag schafft einen Mehrwert.

Warum ist das wichtig?

Wir arbeiten weltweit mit- und füreinander, brauchen uns gegenseitig und sind auf das Verhalten der anderen angewiesen. Global denken, lokal handeln“ ist die Basis. Große Blöcke wie die USA, China, Indien, Russland und die EU sind notwendig. Gleichzeitig ist es eine große Herausforderung, auf lokaler Ebene die Unterstützung einer so großen Zahl von Menschen und Gruppen von Bürgern zu gewinnen. Die Förderung der gegenseitigen Interaktion zwischen der EU und ihren Bürgern ist ein guter Beitrag dazu.

Gesundheit

EPECS konzentriert sich auf die Gesundheit der Bürger, das höchste Gut für alle. Es ist klar, dass Gesundheit und Wirtschaft miteinander verbunden sind. Die gute Gesundheit der Bevölkerung fördert die Entwicklung einer nachhaltigen Wirtschaft und umgekehrt fördert eine nachhaltige Wirtschaft die Gesundheit. Für EPECS sind die UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) und die soziale Verantwortung von Unternehmen Bedingungen sine qua non.

Gesundheitsförderung

Für die meisten Menschen hängt die Gesundheit zunehmend von einem gesunden Lebensstil ab. Unsere globale Industrieproduktion ist aus dem Gleichgewicht geraten, weil die 3 P’s – People, Planet, Profit – nicht im Einklang gemanagt werden. Infolgedessen entwickeln sich Zivilisationskrankheiten wie COPD, Diabetes und Fettleibigkeit. Diese verursachen die meisten Gesundheitsprobleme. Infektionskrankheiten werden weltweit zu einer immer größeren Gefahr und müssen mit allen möglichen Mitteln reduziert werden. Die Gesundheitsversorgung kann sich in den nächsten Jahren viel besser entwickeln, wenn sie zweigleisig geführt wird:

  • zu fördern, dass die meisten Menschen so gesund wie möglich sind und bleiben, so dass sie nicht (unnötig) auf die Gesundheitsversorgung angewiesen sind
  • die beste Versorgung für die Menschen zu bieten, die auf das Gesundheitssystem angewiesen sind.

Was diesen letzten Punkt betrifft, so ist die Gesundheitsversorgung in der EU sehr fortschrittlich und erstklassig, obwohl uns Covid-19 gezeigt hat, wie fragil unsere globale Versorgung ist. Ein gesunder Lebensstil erfordert die aktive Beteiligung und das verantwortungsvolle Verhalten eines jeden Bürgers. Wie kann dies gefördert werden?

Einstellen

EPECS sieht Gesundheit als die Fähigkeit zur Anpassung und zum Selbstmanagement angesichts der sozialen, körperlichen und emotionalen Herausforderungen des Lebens. Jeder EU-Bürger ist dazu eingeladen, hat die Macht dazu und kann dies auch tun. EPECS sieht Gesundheit und Wohlfahrt nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeuge im Dienste der Menschen in der EU.

Positive Gesundheit

Machteld Huber hat weltweit erste Unterstützung für eine Definition von Gesundheit geschaffen, nämlich Positive Health. Diese fördert die Gleichberechtigung in der Gesundheitsversorgung und ermöglicht es den Bürgern, auf einfache Weise Mitverantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen. Eine Arbeit haben, ein sinnvolles Leben, Zugehörigkeit, der Sinn des Lebens. Dies sind Säulen des Positive Health-Konzepts, die die Rolle des Menschen stärken.

Die sechs Säulen der positiven Gesundheit

EPECS stellt den Bürger in den Mittelpunkt. Im entstehenden Konzept der Positiven Gesundheit sehen wir den richtigen Ansatz, der am besten zum Bürger passt und zu dem, was der Bürger angibt, wenn es um seine oder ihre Gesundheit geht. Die Beschreibung von Positiver Gesundheit ist dynamisch, lebenslang und legt eine starke Betonung auf die eigene Ausrichtung und die Fähigkeiten der Menschen, ihre Resilienz. Positive Gesundheit ist die Fähigkeit zur Anpassung und zum Selbstmanagement angesichts der Herausforderungen des Lebens, sozialer, physischer und emotionaler Art.

Positive Health basiert auf 6 Säulen:

1) Teilnahme

2) Sinnhaftigkeit

3) Seelisches Wohlbefinden

4) Tägliche Funktion

5) Körperfunktionen

6) Lebensqualität

EPECS ermutigt jeden Bürger auf www.mijnpositievegezondheid.nl, die eigene Spinne https://www.epecs.eu/wp-content/uploads/2021/03/spin.pdf auszufüllen und im Auge zu behalten. Anhand einer Reihe von Fragen erhält man Einblick in die eigene Gesundheit. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, was der Bürger selbst tun möchte. Dies fördert stark die Gleichberechtigung zwischen Bürger und Arzt, insbesondere in der Mikrosituation des Beratungs- und Behandlungszimmers. In diesem Sinne ist Positive Health für EPECS ein sehr konkreter Schritt zur Emanzipation des europäischen Bürgers im Bereich Wohlfahrt und Gesundheit. Diese Basis wird auch benötigt, wenn der Bürger eine grenzüberschreitende Versorgung in Anspruch nehmen muss oder will.

Möchten Sie mehr lesen? Besuchen Sie www.iph.nl für weitere Informationen.

Organisation

Die EPECS Stiftung wurde offiziell am 1. September 2007 gegründet. Die Stiftung ist bei der Handelskammer Zuid-Limburg unter der Nummer 14096500 registriert. Unsere RSIN-nummer ist 818473976.

Der Vorstand von EPECS besteht aus den folgenden Personen:

  • Vorsitzender Jo Maes, im Ruhestand, ehemaliger Direktor der ‚Burgerkracht Limburg/Huis voor de Zorg‘.
  • Sekretärin: Martien Overkemping, ehemaliger Direktor von ‚Zorgbelang Overijssel‘.
  • Schatzmeister: Fred Reinders.
  • Vorstandsmitglied, Nikolas Decker, Rechtsanwalt Luxemburg
  • Vorstandsmitglied: Silke Kamm-Tanj, Beauftragte für Emanzipationsfragen, Stadtverwaltung Würselen

Das EPECS-Sekretariat hat seinen Sitz in Maastricht.

Diese https://www.epecs.eu/wp-content/uploads/2021/03/statuten-EPECS-2007.pdf sind die Statuten von EPECS. Und hier sind die Jahresabschlüsse 2020. https://www.epecs.eu/wp-content/uploads/2021/05/Jaarrekening-2020.pdf

Downloads

  • EPECS-Informationsbroschüre „Medizinische Behandlung in der EU
  • Informative Broschüre EPECS ‚Ihre Rechte als niederländischer Patient in Deutschland‘.
  • Am 22. Januar 2007 wurde ein Memorandum of Understanding von den EPECS-Initiatoren unterzeichnet.
  • Reaktion EPECS auf Konsultation DG Sanco (08-02-2007): EPECS hat eine Antwort auf die Konsultation der EU (Konsultation zu Gemeinschaftsmaßnahmen im Bereich der Gesundheitsdienste – Brüssel, 26. September 2006) verfasst. Die vollständige Antwort von EPECS kann hier gelesen werden. Die Zusammenfassung kann hier nachgelesen werden.
  • Unseren Richtlinienhinweis finden Sie hier.

Geschichte

EPECS nimmt Stellung zu aktuellen gesundheitspolitischen Themen, insbesondere gegenüber der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz der Europäischen Kommission. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl der Positionspapiere:

Oktober 2013: Position zur Implementierung der nationalen Kontaktstelle

Dezember 2008: EPECS-Position zum Richtlinienentwurf über die Rechte von Patienten

Februar 2007: Positionspapier zum Thema „Gesundheit in Europa: Ein strategischer Ansatz“.

Januar 2007: Reaktion auf die Konsultation der EU-Kommission

Januar 2007: Zusammenfassende Antwort auf die Konsultation der EU-Kommission